Am 10. Oktober 2010, das ist der 2. Cheschvan 5771, kam das Wort des Herrn zu mir folgendermaßen:
Es wird ein Tag kommen, spricht der Herr, an dem ich die Straßen dieser Stadt mit Wasser überfluten werde. Es wird ein Tag kommen, spricht der Herr, an dem du ein Boot brauchen wirst um zu deinem Haus oder an deine Arbeisstelle zu gelangen, denn die Straßen dieser Stadt werden mit Wasser überflutet werden, spricht der Herr.
Als ihr fett und in eurer Lust gesättigt ward, als ihr in Sünde geschwommen, in Ungerechtigkeit ertrunken, aufgefressen durch euren Wohlstand und Reichtum, ist diese Stadt in einem Feuer verbrannt: Nicht ein Feuer des Heiligen Geistes, sondern ein Feuer des Gerichts, spricht der Herr. Ein Tag zieht heran, spricht der Herr, an dem ich Wasser schicken werde und die Lust und Perversion werden darin begraben werden.
Ich habe ein Volk in dieser Stadt: Wahrhaftige und treue Männer und Frauen Gottes, die ich euch sandte, spricht der Herr. Doch ihr habt sie verspottet und verachtet, habt sie Wahnsinnige, Irre und verrückt genannt, spricht der Herr. Es kommt ein Tag, spricht der Herr, an dem ihr dafür Rechenschaft ablegen müsst. Wenn ich das Wasser kommen lasse in dem ich dem Regen gebiete und das Meer anwachsen lasse, werden all jene, die meinen Dienern spotteten und meine Boten ablehnten, welche ich zu euch sandte, darin vernichtet werden – es sei denn sie kehren um, spricht der Herr.
Denn so spricht der Herr: Ihr seid wie eine Ehefrau, die ihren Ehemann verlassen hat. Und so wie der Ehemann nach Hause kommt und seine Ehefrau im Bett mit einem anderen Mann findet, so habe ich dich im Bett mit einem anderen Mann gefunden, spricht der Herr. Und so wie der Ehemann sich fühlt wenn er nach Hause kommt und seine Ehefrau im Bett mit einem anderen Mann findet, so fühle ich über dich, spricht der Herr.
Zwei Dinge werde ich tun, spricht der Herr und ein drittes soll euch ein Zeichen sein: Diese Stadt wird mit Wasser überflutet werden und die Häuser darin ertrinken. Ich werde deinen Feinden erlauben sich zu erheben, dem Terror aufzustehen und Angriffe auf diese Stadt kommen lassen. Mein Volk, das Haus Israel, wird von dir ausziehen und diesen Ort verlassen – all jene, die ich bei meinem Namen rufe, spricht der Herr.
Du sprichst in deinem Herzen: Ich bin ein guter Mensch, ich habe niemanden getötet, ich wünsche niemanden etwas schlechtes. Ja weisst du denn nicht, dass Gott nicht nur das Äußere sieht, sondern auch die Gedanken und Absichten deines Herzens kennt? Darum weiss er wie oft du in deinem Herzen Männern und Frauen nachsteigst. Er weiss wie oft du fluchst und den Dreck, der täglich auf deinen Lippen ist, ausspeist. Er weiss wie wieviele Male du jemanden getötet oder schlechtes im Verborgenen deines Herzens gewünscht hast.
Du verlässt dich auf deinen Reichtum auf deine Weisheit und Intelligenz. Du bist aufgeblasen in deiner eigenen Stärke und der Macht deines eigenen Armes. Du sagst: Ich brauche keinen Gott, denn mein eigener Arm wird mir helfen, mein Reichtum wird mich erlösen. Du bist in deinem Wohlstand untergegangen, in deiner Weisheit und der Stärke deines eigenen Armes zu Schanden geworden.
Männer begehren Männer, Frauen begehren Frauen, Ehemann betrügt Ehefrau und Ehefrau ihren Ehemann. Eure Ehen sind dreckig und ihr glaubt ich würde es nicht sehen? spricht der Herr.
Eure Lippen sind voll Fluchens, schlechte Rede ist in euren Mündern und ständig missbraucht ihr den Namen Gottes. Doch du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht! Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze des Herzens Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatze Böses hervor. Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tage des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.
Du begehrst den Wohlstand deines Nachbars und bist gierig nach dem Reichtum deines Freundes. Du stiehlst von deinem Bruder und belügst sogar deine Eltern. Eure Straßen sind mit Gewalt und Prostitution gefüllt. Eure Augen sind voll Wollust und ihr begehrt was bösartig und in den Augen Gottes ein Greuel ist. Der Name Gottes ist zum Gespött und seine Furcht ist euch zum Fremdwort geworden. Geld ist euer Gott geworden und ihr allesamt Götzendiener, wegen der Habgier, die euer Herz regiert. Du verlässt dich auf deine Stärke und vertraust auf deinen Reichtum. Doch Gott sagt: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Lande, wo niemand wohnt.
Ihr sprecht: Es gibt keinen Gott, und erklärt seine Schöpfung durch eure törichten Ideen und seid dabei selbst zu Narren geworden, denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass ihr keine Entschuldigung habt.
Eine Flut kommt und Terror wird sich wieder erheben. Wasser wird durch die Straßen dieser Stadt fließen und Schrecken eurer Leben beherrschen. Ich werde mein Volk Israel dazu bringen dieses Land zu verlassen und dann werdet ihr wissen, dass es einen Gott in dieser Welt gibt, spricht der Herr.
Kehrt euch zu mir, spricht der HERR der Heerscharen und ich will mich zu euch kehren! – spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels. Ich bin es, der euch ruft, denn ich bin es den ihr verlassen habt, spricht der Herr. Es gibt Hoffnung und es gibt einen Weg, den einzigsten Weg: Jesus Christus, der Sohn des Lebendigen Gottes. Denn er spricht: Ich bin der Weg, die Warheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, ausser durch mich.
Verachtet war er und von euch verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und ihr achtetet seiner nicht. Doch wahrlich, eure Krankheit trug er, und eure Schmerzen lud er auf sich; ihr aber hieltet ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt; aber er wurde durchbohrt um eurer Übertretung willen, zerschlagen wegen eurer Missetat; die Strafe, euch zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden werdet ihr geheilt. Ihr geht alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandelt auf seinen Weg; aber der HERR warf eurer aller Schuld auf ihn. Darum tut Buße und kommt zu ihm! Kommt zu Jesus Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes!
Amen.




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