2005, nachdem mich Gott aus meinem alten Leben befreit hatte, erging sogleich sein Ruf und führte mich geradewegs nach Israel. Ich brach mein Studium ab und hatte innhalb kürzester Zeit eine Volontärsstelle in einem Krankenhaus in Jerusalem und teilte mit anderen Christen eine Wohnung für nahezu anderthalb Jahre.
In der Nacht vom 3. zum 4. März 2005 flog ich nach Tel Aviv, unwissend darüber, dass alles was folgen würde von Gott im vorraus arrangiert war. Kurze Zeit später, an einem bestimmten Tag betete ich und suchte Gottes Angesicht in einer Sache, die mich zu dieser Zeit sehr beschäftigte. Ich betete in neuen Sprachen und nach einer Weile rief ich die Auslegung laut aus: „Hesekiel 33, 3-9“. Ich schlug meine Bibel auf und laß:
„… er sieht das Schwert über das Land kommen, und stößt in die Posaune und warnt das Volk: wenn einer den Schall der Posaune hört und sich nicht warnen läßt, so daß das Schwert kommt und ihn wegrafft, so wird sein Blut auf seinem Kopfe sein. Er hat den Schall der Posaune gehört und hat sich nicht warnen lassen: sein Blut wird auf ihm sein; denn hätte er sich warnen lassen, so würde er seine Seele errettet haben. Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht, und er stößt nicht in die Posaune, und das Volk wird nicht gewarnt, so daß das Schwert kommt und von ihnen eine Seele wegrafft, so wird dieser wegen seiner Ungerechtigkeit weggerafft; aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern. Du nun, Menschensohn, ich habe dich dem Hause Israel zum Wächter gesetzt: du sollst das Wort aus meinem Munde hören und sie von meinetwegen warnen. Wenn ich zu dem Gesetzlosen spreche: Gesetzloser, du sollst gewißlich sterben! und du redest nicht, um den Gesetzlosen vor seinem Wege zu warnen, so wird er, der Gesetzlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gesetzlosen vor seinem Wege warnst, damit er von demselben umkehre, und er von seinem Wege nicht umkehrt, so wird er wegen seiner Ungerechtigkeit sterben; du aber hast deine Seele errettet.“
Bereits in Kapitel drei desselben Buches ergeht Gottes Ruf an Hesekiel, welcher in Kapitel 33, wie man sieht wiederholt und bestätigt wird. Schon in Deutschland stieß ich wiederholt darauf und nun schien Gott zu bestätigen, dass Er es ist, der zu mir redet.
Sieben Monate nach meiner Ankunft in Israel, auf den Tag genau am 3. Oktober 2005 in Jerusalem zur All Nations Convocation, am Vorabend des Rosch Haschanah – Erev RoshHaschanah genannt, sah ich Augen über der Versammlung im Saal hin- und her fliegen. Eines kam auf mich zu geflogen, schaute mich an und drang in mich ein. Furcht Gottes kam über mich und durchdrang mich vom Kopf bis zu den Füßen. Dann sah ich folgende Worte: ‘prophetische Zeit’. Nach der Veranstaltung fiel mir folgende Schriftstelle ein:
“Und ich sah, und siehe, mitten zwischen dem Stuhl und den vier Tieren und zwischen den Ältesten stand ein Lamm, wie wenn es erwürgt wäre, und hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande [Nationen].” Offenbarung 5, 6
Seit diesem Tag spricht Gott zu mir über Nationen durch Träume, Visionen und prophetische Worte. Die Eintrage enthalten jene Erlebnisse von denen ich glaube, dass die Zeit reif ist sie mitzuteilen, neben Lehre, News und anderen Material. Gott sagt uns in seinem Wort:
„Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.“ 1. Korinther 12, 7
Es heisst weiter in Hiob 34, 1-4:
„Höret, ihr Weisen, meine Worte, und ihr Kundigen, gebet mir Gehör! Denn das Ohr prüft die Worte, wie der Gaumen die Speise kostet. Erwählen wir für uns, was recht, erkennen wir unter uns, was gut ist!“
Gott ermahnt uns daher durch Paulus:
„Den Geist löschet nicht aus; Weissagungen verachtet nicht; prüfet aber alles, das Gute haltet fest.“ 1 Thessalonicher 5, 19




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